Themen 2018

Januar: 50 Millionen Jahre Primatenevolution

In der Systematik  gehört der Mensch zur Ordnung der Primaten oder Herrentiere, ist also zoologisch gesehen nichts anderes als ein Affe. Die heutigen Primaten haben sich aus „Urprimaten“, die den Lemuren Madagaskars ähnlich sahen, entwickelt und sind mit mehr als 200 Arten weltweit vertreten. Die nächsten Verwandten des Menschen sind Schimpanse und Bonobo mit denen er vor 5-6 Millionen Jahren einen gemeinsamen Vorfahren hatte. Dr. Wolfram Rietschel, langjähriger Tierarzt in der Wilhelma, wird die Gemeinsamkeiten zwischen den verschiedenen Arten, aber auch die Unterschiede erklären, die es unter Umständen zweifelhaft erscheinen lassen, ob der Mensch wirklich an der Spitze der Evolution steht.

 

Kleiner Schimpanse im Kibale-Nationalpark Uganda Bild: Dr. W. Rietschel

Bild: V. Harport

Februar: Sri Lanka – Die Insel der Elefanten

Tierpfleger Volker Harport berichtet über seine drei Natur- und Tierbeobachtungsreisen durch das Naturparadis im Indischen Ozean Sri Lanka, das ehemalige Ceylon. Er besuchte die ehemalige Königsstadt Kandy, den Zahntempel Sri Dalada Maligawa, den Botanischen Garten Peradeniya und das Elefantenwaisenhaus Pinnawela. Danach reiste er in den Tieflandregenwald nach Kitulgala und in das zentrale Hochland, in die Umgebung der Kleinstadt Nuwara Eliya. Besondere Höhepunkte waren die Entdeckungstouren in den Nationalparks von Uda Walawe, Bundala und Yala. Immer auf der Suche nach der größten Unterart des Asiatischen Elefanten: dem Ceylon-Elefanten.

März: Himmel über Afrika

Elmar Winkler nimmt uns mit auf seine Reise zu traumhaften Naturschutzgebieten im südlichen Afrika. Freuen Sie sich auf wunderschöne Aufnahmen aus Simbabwe, Botswana, Namibia und Südafrika.

 

Gnus in Botswana Bild: E. Winkler

Bärbel Köhler bei einem Besuch auf einer der Rettungsstationen Bild: B. Köhler

April: Rettungsstation für Orang-Utans: fit für die Freiheit

Orang-Utans leben nur auf den Inseln Borneo und Sumatra in Südostasien. Man unterscheidete bisher zwischen dem Borneo–Orang-Utan (Pongo pygmaeus) und dem Sumatra–Orang-Utan (Pongo abbelii). Auf Borneo leben nur noch etwa 54.000 Tiere in freier Wildbahn und diese Art ist somit stark gefährdet. Auf Sumatra finden sich sogar nur noch rund 14.000 wildlebende Exemplare und somit sind sie bereits vom Aussterben bedroht. Vor kurzem hat ein Forscherteam im entlegenen Tapanuli Hochland auf Sumatra eine weitere Orang-Utan Art (Pongo tapanuliensis) entdeckt, die aus etwas 800 Tieren besteht.

Die Borneo Orangutan Survival Foundation BOSF hat es sich zur Aufgabe gemacht, zusammen mit der indonesischen Bevölkerung, die letzten Orang–Utans und ihren Lebensraum zu schützen. Diese indonesische Stiftung wurde 1991 vom Forstwissenschaftler Dr. Willie Smits, dem Lehrer Peter Karsono und andereren Engagierten ins Leben gerufen. In den zwei Rettungsstationen der BOSF finden beschlagnahmte und aufgegriffene Orang-Utans Zuflucht. Ein umfangreiches Rehabilitationsprogramm macht die Primaten fit für die Freiheit. Bärbel Köhler hat diese Stationen besucht und wird vom Leben dort, der medizinischen Versorgung, der Rehabilitation und der Auswilderung von Orang-Utans berichten.

 

Mai: Facettenreiches Schottland: unterwegs mit den Wilhelma-Freunden

Henri Ullrich lässt noch einmal die wunderschöne Vereinsreise 2017 nach Schottland lebendig werden. Wir erleben noch einmal die geschichtsträchtige Hauptstadt Edinburgh mit ihrem Royal Botanic Garden und dem sehenswerten Zoo, reisen durch die faszinierende Landschaft der Highlands bis zum Highland Wildlife Park und wandeln auf den Spuren der Königinmutter in Glamis Castle. 

Edinburgh Bild: H. Ullrich

Bild: Dr. T. Kölpin

Juni: Mitgliederversammlung
und Wilhelma-Treff

Am 14. Juni findet die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Alle Mitglieder sind hierzu herzlich eingeladen.
Mitgliederversammlung mit folgender Tagesordnung:

  1. Jahresbericht des Vorsitzenden
  2. Bericht über den Jahresabschluss 2017
    JA-Testat / Feststellung der JA-Zahlen
  3. Entlastung des Gesamtvorstandes
  4. Mitgliedsbeiträe
  5. Aktuelles aus der Wilhelma
  6. Ehrung verdienter Mitglieder
  7. Verschiedenes

 

Bitte beachten Sie, dass Anträge gem. § 7 Abs. 3 der Satzung des Vereins mindestens sieben Tage vor der Mitgliederversammlung schriftlich einzureichen sind. Bitte bringen Sie zur Mitgliederversammlung Ihren Mitgliedsausweis mit, da eine Eingangskontrolle durchgeführt wird.

Nach dem offiziellen Teil hält der Direktor der Wilhelma, Dr. Thomas Kölpin, einen Vortrag mit dem Thema „Auf der Suche nach Koalas für die Wilhelma“. Dr. Thomas Kölpin berichtet von seiner Reise nach Australien.

 

Oktober: Gran Deseo Venezuela: vom Orinoco-Delta bis zu den Tafelbergen

 

Simon Heyler erzählt uns von seiner Forschungsreise im April 2016. Er startete im Nordosten des Landes, im Orinoco-Delta. Dieses ist berühmt für seine großen Artenreichtum, der von der Großen Anakonda bis zum winzigen Zwerggecko, vom berüchtigten Piranha bis zu den neugierigen Flussdelphinen, vom lauten Araschwarm bis zum scheuen Tukan reicht. Aber nicht nur die Tierwelt, sondern auch die Begegnung mit den dort lebenden Warao-Indianer war beeindruckend. Weiter ging es dann in den Südosten von Venezuela, in den Canaima Nationalpark mit seinen malerischen Tafelbergen. Inmitten derer befindet sich der Salto Angel, der höchste Wasserfall der Welt mit einer Fallhöhe von 979 Meter! Auch in diese Region war die Flora und Fauna eine Reise wert.

 

 

Rio Nanarina im Orinoco-Delta Bild: S. Heyler

Mike und Rosi Bild: Dr. T. Knauf-Witzens

November: Husten, Schnupfen, Heiserkeit – Tierarzt in der Wilhelma

Seit acht Jahren ist Dr. Tobias Knauf-Witzens Zootierarzt in der Wilhelma. Aus dieser Zeit wird er aus dem Nähkästchen plaudern und uns über Highlights und Niederlagen sowie zukünftige Herausforderungen informieren.

 

 
 
 

 

Dezember: Indischer Himalaya

Für das Ehepaar Beate und Dr. Thomas Meintrup erfüllte sich ihr Kindheitstraum als sie den Himalaya sehen und erleben konnten. Vor gut 20 Jahren reisten sie zum ersten Mal nach Nepal. Seither ließ sie diese atemberaubende Bergwelt nicht mehr los. Neben zahlreichen Reisen nach Nepal, besuchten sie in den letzten Jahren mehrmals den Indischen Himalaya, eine Region des Himalaya, die nicht wie Nepal durch zahlreiche Achttausender begeistert, sondern durch seine landschaftliche Vielfalt und durch seinen kulturellen Reichtum in Form von hinduistischen Pilgerorten, alten buddhistischen Klöstern oder islamischen Kulturstädten. Von diesen Reisen wird das Paar in Form einer Multivisionsshow mit fantastischen Bildern und authentischen Erlebnissen berichten. Packen Sie Ihren Rucksack und brechen Sie mit den beiden auf in ein Abenteuer durch eines der fantastischsten Gebiete unseres Planeten.