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September 2018

 

Aktionstag bei den Nashörnern

Am 22. September ist Welt-Nashorntag

Seit 2010 nehmen weltweit Zoos und Nationalparks mit den unterschiedlichsten Veranstaltungen an diesem Tag teil, der auf die Gefährdung der Nashörner aufmerksam machen möchte. Alles begann mit einer regionalen Aktion, die ein Ableger des WWF in Südafrika organisiert hatte. Über die Jahre erlangte der Welt-Nashorntag internationale Bedeutung. Ziel ist es auf die akute Bedrohung aller fünf auf der Erde lebenden Rhinozerosarten aufmerksam zu machen. Ob Panzer-, Java- und Sumatra-Nashorn in Südostasien oder Breitmaul- und Spitzmaulnashorn im südlichen Afrika – alle drohen aufgrund von Wilderei von der Erde zu verschwinden.

Die Wilhelma bietet an diesem Tag verschiedene Angebote rund um die gefährdeten Riesen an. So können die Besucher ihr Geschick beim Nashornimpfen mit dem Blasrohr unter Beweis stellen, ihr Glück bei der Rhinolotterie testen und die Pfleger während der Sprechstunden um 12 und 14 Uhr alles fragen, was sie immer schon einmal über diese Dickhäuter wissen wollten.

 

Übungsgelände für die BUGA 2019

Im nächsten Jahr gestaltet die Wilhelma einen Australienbereich auf der Bundesgartenschau, die vom 17. April bis zum 06. Oktober in Heilbronn stattfinden wird. Es werden landestypische Pflanzen, wie der Eukalyptus und das Kängurupfötchen, zu sehen sein. Auch die besondere rote Felslandschaft, in der eine Outbackhütte nicht fehlen darf, wird nachgestellt.

Damit auf der Buga dann alles rund läuft, sammeln die Gärtner der Wilhelma bereits erste Erfahrungen mit der Pflege der australischen Flora. Auf der oberen Subtropenterrasse, im Bereich zwischen den Edelpapageien links und den Schwalbensittichen rechts, wurden winterharter Eukalyptus, verschiedene Gräsersorten und das australische Gänseblümchen angepflanzt. Für das spezielle Down-Under-Flair sorgen zudem große, bis zu 800 Kilo schwere Sandsteine aus der Pfalz.

Übungsgelände für die BUGA 2019 Bild: S. Reska

Mehr Platz für die Biber!

Dank der Mitglieder des Fördervereins haben die Biber in diesem Jahr ein erweitertes und neu gestaltetes Zuhause erhalten. Ihr Domizil wurde um die ehemalige Otteranlage erweitert und ist jetzt mehr als doppelt so groß wie zuvor. Nun können die dort lebenden vier Biberschwestern nach Herzenslust eine Wohnburg bauen, Wasser stauen und auf einer Insel in Ruhe fressen oder die Sonne genießen.

Mit großer Begeisterung versuchen sich die Vier auch als Baumeister an Land und graben täglich neue Löcher in den Hang ihres Geheges. Besonders am Nachmittag laufen die Biber zur Hochform auf und sind dann gut zu beobachten.

 

Die Biber fühlen sich auf ihrer neuen Anlage sehr wohl. Bild: Inga Dauter