Die Wilhelma – Vom Refugium des Königs bis zum Zoologisch-Botanischen Garten

 

Kaum einer durfte einen Blick in die Wilhelma werfen, die König Wilhelm I. von Württemberg einst für sich als Rückzugsort im maurischen Stil erbauen ließ. Ein „Badhaus“, ein Festsaal und Gewächshäuser mit exotischen Pflanzen versetzten den König und seine Gäste in einen Traum von 1001 Nacht. Die historische Anlage, die Entwürfe des Wilhelmaarchitekten Ludwig von Zanth und historische Pflanzen erzählen auch heute noch von der früheren Pracht. Unter König Karl wurde der botanische Garten der Öffentlichkeit zugänglich.

 

Bild: U. und E. Blum

 

Erst nach dem 2. Weltkrieg, dank des Einsatzes des gewieften Wilhelmadirektors Albert Schöchle, zogen die ersten Tiere in die Wilhelma ein. Seither hat sich der zoologisch-botanische Garten immer weiter entwickelt und modernisiert. Heute bietet die Wilhelma einen faszinierenden Einblick in das Tier- und Pflanzenreich und trägt zum Erhalt seltener Arten bei. Elaine Blum führte die Zuhörer durch die Geschichte der Wilhelma und zeigte mit vielen Tier- und Pflanzenbildern, die sie zusammen mit ihrem Mann Ulrich Blum gemacht hat, die Schönheit der heutigen Wilhelma.