Tierisch engagiert

Altes bewahren – Neues fördern!

 

Nach dem Motto des Vereins „Altes bewahren – Neues fördern!“ fließen die Mitgliedsbeiträge, Spenden, Erbschaften und Zuschüsse in die Projekte der Wilhelma. Dank der Wilhelmafreunde kann der Verein kleine und große Projekte unterstützen.

 

Aktuelle Projekte

 

Neubau einer zweiten Gepardenanlage

 

Mit den Mitteln des Vereins in Höhe von 300.000 Euro entstand 2020 eine zweite Anlage, die den Grundstein für die Zucht der bedrohten Raubkatzen legte. Anfang 2021 zog dort Gepardendame Niara ein.

 

Zawadi (links) und Haraka leben getrennt von Gepardenweibchen Niara in einem Gehege neben dem historischen Pavillon Belvedere Bild: Wilhelma 

 

 

 

 

Jetzt war tiergärtnerisches Geschick gefragt, denn es galt den richtigen Zeitpunkt für den “Herrenbesuch” abzupassen. Hier kommt es auf wenige Stunden an. Prompt verlief der erste Anlauf im Mai 2021 mit Haraka noch im Sande. Doch sein Bruder Zawadi hatte im März 2022 eine offensichtlich fruchtbare Begegnung mit Niara und so kamen Ende Juni 2022 Fünflinge zur Welt.

 

Zum ersten Mal gibt es Nachwuchs bei den Geparden in der Wilhelma Bild: Wilhelma

Gepardin Niara ist mit ihrem Nachwuchs auf der Anlage zu sehen Bild: Wilhelma

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine neues Zuhause für Tamanduas, Rennkuckuck und Venusfliegenfalle

 

200.000 Euro aus einer zweckgebundenen Erbschaft, die der Verein erhalten hatte, flossen in das im April 2022 eröffnete Haus für Kleinsäuger, Vögel und Insektivoren.

 

Ameisenbär | Bild: Olaf Kühl

Die Tamanduas fühlen sich im neuen Haus wohl Bild: O. Kühl

 

 

Erhaltungsmaßnahmen für das Mammutbaumwäldchen

 

Dem Mammutbaumwäldchen kommen dank der finanziellen Unterstützung der Wilhelmafreunde in Höhe von 65.000 Euro besondere Pflegemaßnahmen zugute, denn die schönen Bäume leiden unter den trockenen Sommern der vergangenen Jahre.

 

Mammutbaum Anlayse 2020 Bild: Wihelma/Dr. H. Knitter

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Terra Australis  – Down Under am Neckar

 

Der Umbau des alten Menschenaffenhauses in ein Domizil für Tiere und Pflanzen vom 5. Kontinent wird vom Verein mit 1,2  Mio. Euro bezuschusst. Dank der Unterstützung der Wilhelmafreunde erhält das neue Haus ein Glasdach. Das lichtdurchflutete neue Zuhause ermöglicht den Koalas, auf echten Eukayptusbäumen ein Nickerchen zu halten und auch die zukünftigen anderen Bewohner können sich auf naturnahe Gehege freuen.

 

Queensland-Koala Bild: adobestock. com/Maridav

 

 

Ein Zuhause für den Sibirischen Tiger

 

Für die bereits laufende Neugestaltung einer Tigerlage stellt der Verein 1 Mio. Euro zur Verfügung. In wenigen Jahren wird die größte lebende Katze der Welt, der Sibirische Tiger oder auch Amurtiger genannt, in sein neues Domizil ziehen.

 

 

Der imposante Sibirische Tiger Bild: Harald Löffler/Eye of the Tiger

 

 

Aus Alt mach Neu

Der ehemalige Straußenstall wird zu einem Servalgehege umgebaut

 

Dem Förderverein ist es gelungen, den Tierfreund Helmut Amos aus Südafrika für die Unterstüzung des Umbaus des ehemaligen Straußenstalls zu gewinnen. Dort werden dann die  jungen Servale, Kater Nio und Katze Duma, einziehen.

 

Bis zur Fertigstellung des neuen Geheges leben die Servale im Raubtierhaus Bild: S. Tomas