Wir über uns

Die Geschichte der Förderer

 

Der Grundstein zum Bau der Wilhelma wurde bereits 1829 gelegt. König Wilhelm der I. von Württemberg wünschte sich eine Anlage im Maurischen Stil als heiteres, exotisches und festliches Refugium. Allerdings stand dieses Kleinod nur einem ausgewählten Personenkreis offen. Erst viel später erhielt auch die breite Öffentlichkeit Zugang.

Nach dem Krieg veranstaltete Albert Schöchle, der erste Direktor der Wilhelma, verschiedene Ausstellungen in der fast völlig zerstörten Anlage und holte so die ersten Besucher in die Wilhelma. Damit begann die Entwicklung der Wilhelma zum heutigen zoologisch-botanischen Garten.

Um dem jungen Zoo das Überleben zu sichern und finanziell unter die Arme zu greifen wurde am 21.09.1956 der Verein der Freunde und Förderer der Wilhelma e.V. gegründet. Zu Beginn stiftete der Verein den Tierbestand des ersten wiederhergestellten Hauses in der Wilhelma – darunter auch das Panzernashornweibchen “Nanda”. Danach flossen die Mitgliedsbeiträge und Spenden vorwiegend in Bauprojekte, die das Land allein nur schwer hätte realisieren können.

Auch in Zukunft wird es für die über 33.000 Mitglieder des Vereins wichtige Aufgaben geben. Das letzte große Bauvorhaben war die Anlage für Afrikanische Menschenaffen, die im Mai 2013 eröffnet wurde.

2017 unterstützte der Förderverein die Realisierung das neue Außengehege für Schneeleoparden mit 300.000 Euro. 2018 flossen 40.000 Euro in die Umgestaltung der Biber-Anlage. 2019 beteiligte sich der Verein finanziell an einem Sonnenschirm für die Seelöwen und Ende 2020 am Bau einer zweiten Geparden-Anlage. Aktuell fließen Vereinsmittel in  Erhaltungsmaßnahmen für den Mammutwald, die Fertigstellung des Kleinsäuger- und Vogelhauses sowie die Entstehung des neuen Australienhauses.

 

Geschichte erleben!

Von April bis Oktober bieten die ehrenamtlichen Wilhelmabegleiter kostenlose Führungen durch die Wilhelma an. Überzeugen Sie sich vor Ort was der Verein schon alles auf den Weg gebracht hat!